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2) Rheinland und Bayern mit deutlichen Startzuwächsen
Der Landesverband Rheinland verbucht bislang die meisten Startzuwächse (+244), während der Nachbarverbänd Westfalen den erstmaligen Ausfall eines AQ-Turnieres (Wiblingwerde) nicht kompensiert.

3) Mehr Erwachsene bei der EWU, aber weniger Nachwuchs
Insgesamt zeigen sich die AQ-Turniere leicht stärker als im Vorjahr (+157 Starts, +2%), bedingt durch den weiteren Zuwachs bei den Erwachsenen (+5%), während die Entwicklung im Jugend- und Jungpferdebereich schwächer ausfällt.

4) High Price-Disziplin Ranch Riding bleibt weiter der Renner
Der absolute Starterzuwachs ist dabei alleine auf eine Disziplin zurückzuführen: Die German Open "High Price"-Disziplin Ranch Riding (mehr dazu hier). Während nahezu alle anderen Disziplinen altersübergreifend in den Qualifikationsklassen Rückgänge verzeichnen, legt die Ranch Riding mit 229 mehr Starts als 2015 um 19% zu, vor allem bei den Jugendlichen.

Die Fokussierung des EWU-Sports auf Kreuth, verstärkt durch die Doppelshows, beschert den AQ-Turnieren ausserhalb Süddeutschlands bislang aber Starterrückgänge.
Ein Trend, mit der die EWU Verbänden wie AQHA, NRHA oder APHA folgt und zur seit Jahren zunehmenden Verinselung des Westernsports nach Kreuth beiträgt.

5) EWU-Hotspot Rhein-Neckar - fünf AQ-Turniere rund um Heidelberg
Wohl dem, der in Heidelberg lebt und EWU-Turnierreiter ist, denn der Hotspot für EWU AQ-Turniere ist das Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. 1.358 der bislang 8.157 AQ-Starts fanden auf fünf Turnieren statt, die im Radius von weniger als 40km rund um Heidelberg liegen.

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